Zum 1. August 2005 trat die neue Oberstufenverordnung in Kraft, die 2007 und 2008 verändert wurde. Gedacht ist sie für die Schüler, die ihr Abitur bereits nach 12 Schuljahren erwerben (G8). Für diejenigen Schüler, die im Sommer 2004 in die Klasse 7 des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums eingeschult worden sind, gelten Übergangsregeln (G9). Die Einführungsphase in die Oberstufe findet in der Klasse 10 statt . Die Qualifikationsphase bilden an unserer Schule derzeit die Jahrgänge 11 und 12, die sich gemeinsam in ihrem ersten Qualifikationsstufenjahr befinden. Im Schuljahr 2010/2011 werden diese Schülerinnen und Schüler gemeinsam ihre Abiturprüfung ablegen. Für alle Schüler unserer Schule gilt die neue Oberstufenverordnung.
Für den Unterricht in der Oberstufe und das Abitur gelten folgende Regelungen:
- Die Einführungsphase ist organisiert wie die Mittelstufe: Es gibt einzelne Fächerwahlen, es gilt die gleiche Versetzungsordnung wie in der Mittelstufe, es gilt weiterhin die bekannte Zensurenskala - Notenpunkte gibt es erst in der Qualifikationsphase.
- Die Organisation des Unterrichts in der Qualifikationsphase erfolgt nach Fächern und Schwerpunkten; der Unterricht wird im Normalfall in sechs Fächern vierstündig, in den übrigen Fächern zweistündig erteilt.
- Die Jahrgänge 11 und 12 bilden einen gemeinsamen Oberstufenjahrgang. Das heißt, der dann 11. Jahrgang und der dann 12. Jahrgang werden gemeinsam miteinander in den gleichen Kursen unterrichtet.
- Das Seminarfach wird neu eingeführt. Im Seminarfach wird eine Facharbeit geschrieben und es kann eine besondere Lernleistung erbracht werden, die in die Abiturprüfung eingehen kann.
- Die Abiturprüfung besteht aus vier schriftlichen Prüfungsfächern und einem mündlichem Prüfungsfach; sie ist also auf fünf Prüfungsteile ausgeweitet worden. Bereits seit 2006 werden die schriftlichen Abiturprüfungen mit landesweit einheitlichen Aufgabenstellungen durchgeführt ('Zentralabitur').
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