Neubau
Alle Informationen zum Neubau des Gymnasiums Vechelde
| Der Neubau des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums Vechelde stand am 21. August 2008 - dem ersten Schultag nach den Sommerferien - der Schule zur Verfügung. Derzeit besuchen rund 800 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 29 Klassen das Julius-Spiegelberg-Gymnasium. Wenn im Dezember 2008 mit dem 2. Bauabschnitt die Modernisierung des bestehenden Gebäudes abgeschlossen sein wird, ist auch diese Übergangslösung Geschichte. Dann verfügt die Schule über einen modernen Fachraumtrakt, Fachräume für Kunst und Musik und allgemeine Unterrichtsräume für die Oberstufe. |
So sah bzw.sieht die Planung für den Neubau und die Modernisierung aus:
- Der Neubau entsteht im Norden der bisherigen Schule.
- Verwaltungstrakt und Hausmeisterbungalow sind im Mai 2007 abgerissen worden.
- Im dreigeschossigen Neubau entstanden von Juni 2007 bis August 2008 24 Klassenräume, Sozial und Aufenthaltsräume der Verwaltungstrakt und das Lehrerzimmer.
- Die bisherige Schule wurde bis Ende 2008 gründlich saniert und 'oberstufentauglich' eingerichtet.
- Mensa und Bibliothek sollen anschließend westlich des Hallenbades entstehen. Der Baubeginn liegt bereits einige Wochen zurück. Mit der Fertigstellung wird im Laufe des Jahres 2009 gerechnet.
Braunschweiger Zeitung/Peiner Nachrichten, 8.3.2006 Brandschutz an Schulen verschlingt MillionenGemba schlägt Mietkaufmodell für Anbau des Vechelder Gymnasiums vor Schulmensen, Anbau ans Vechelder Gymnasium, Erweiterung der Realschule Vechelde: Der Landkreis Peiner verbaut in den nächsten drei Jahren rund 23 Millionen Euro - zumindest für die Mensen erwartet er einen 90-prozentigen Förderanteil des Bundes. 'Das sind riesige Summen. Und über Betriebskosten haben wir noch gar nicht gesprochen', machte leitender Kreisbaudirektor Wolfgang Gemba gestern im Planungsausschuss deutlich. Ein Mietkauf- oder Leasingmodell wie bei der Vöhrumer IGS sollen die Kosten des Anbaus an das Vechelder Gymnasium - kalkuliert sind rund 6 Millionen Euro - drücken, regte Gemba an.'Wir können uns dann freier bei der Auswahl der Partner bewegen. Die Kehrseite der Medaille: Der regionale Mittelstand wird dabei leer ausgehen', sagt der Kreisbaudirektor. Gleichwohl favorisiert Gemba ein Investorenmodell, für die anderen Bauvorhaben indes würde sich ein solches nicht rechnen. Michael Schrader, technischer Leiter des kreiseigenen Immobilienwirtschaftsbetriebes IWB, wurde deutlich: 'Der regionale Mittelstand hat ohnehin sehr, sehr schlechte Karten, einen Zuschlag zu bekommen. Die neuen Länder mit ihrem anderen Lohngefüge sind zu dicht dran.' Große Investitionen stehen dem Kreis auch beim Thema Brandschutz an Schulen ins Haus. Würde der Kreis sämtliche gesetzlichenVorgaben unmittelbar umsetzen, müsste er nach Schraders Hochrechnungen rund 9Millionen Euro investieren. Gemba: 'Wir müssen prüfen, was unverzüglich zu erledigen ist und was verschoben werden kann. Auf jeden Fall kommen wir bei Gebäuden, an deren Substanz wir ohnehin herangehen, nicht umhin'. Der Kreis habe das Problem zu lange vor sich hergeschoben. Gemba: 'Es herrschte mal die Auffassung, Schulen würden ohnehin nur nachts brennen, und dann seien keine Schüler in Gefahr. Aber das rettet uns jetzt auch nicht vor der Aufgabe. Im Wesentlichen gehe es um einen zweiten Fluchtweg aus jedem Klassenzimmer. Modellcharakter beim Brandschutz nimmt derzeit das Edemisser Schulzentrum ein. Kosten: 800000 Euro. |
BraunschweigerZeitung/Peiner Nachrichten, 25.1.2006 'Weniger Verkehr und Lärm für die Anlieger' 40 Stellplätze am Vechelder Gymnasium: Berliner Straße wird entlastet Geeinigt haben sich die Gemeinde Vechelde und der Landkreis Peine als Schulträger auf das im Zusammenhang mit dem Anbau an das Gymnasium erforderliche Verkehrskonzept. Differenzen gibt es aber beim genauen Standort für die geplante Mensa. Wegen des Anbaus sind 40 Stellplätze erforderlich, die auf dem alten Busbahnhof des Gymnasiums angelegt werden sollen: Geplant ist, dass die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto am Gymnasium absetzen wollen, über die Berliner Straße zu diesem Parkplatz gelangen. Die Abfahrt erfolgt über den Busbahnhof der Realschule, über den die Köchinger Straße zu erreichen ist. 'Mit der Lösung entlasten wir die Berliner Straße doppelt', beschreibt Bürgermeister Hartmut Marotz mit Blick auf die Anwohner. Die Regelung, nur die Zufahrt über diese Straße zuorganisieren, führe zu weniger Verkehr und zu weniger Lärm auf der Berliner Straße. Der Vechelder Verwaltungsausschuss (VA) hat das Verkehrskonzept befürwortet. Zum Schuljahr 2007/2008 soll der rund 6,5 Millionen Eurot eure Anbau unter anderem mit Klassenräumen teilweise in Beschlag genommen werden. Marotz: 'Beschwerden von Anwohnern wegen der Erweiterung sind mir nicht bekannt.' Abgelehnt hat der VA dagegen den Wunsch des Kreises, für den Bau der Mensa/Bücherei auf dem Parkplatz am Hallenbad den östlichen Tennisplatz zu opfern. 'Der Neubau kann näher zum Schwimmbad gerückt werden, dann braucht der Verein den Tennisplatz nicht abzugeben', sagt Marotz. Der Abstand zwischen Hallenbad und Neubau sei dann immer noch 28 Meter. Wie der Verwaltungschef ausführt, gehe es hier um gemeindeeigene Flächen. Dem Landkreis bleibe also gar keine andere Wahl, als den Bauplatz für die Mensa/Bücherei etwas in Richtung Schwimmbad zu verschieben; ohne Zustimmung der Gemeinde könne der Kreis seinen jetzigen Plan jedenfalls nicht verwirklichen. Inwieweit der Verein seine beiden Tennisplätze in Ost-West-Richtung abgeben will, um dafür vom Landkreis einen Ersatzplatz auf dem Verkehrsübungsplatz zu erhalten, ist unklar. 'Darüber muss der Kreis mit dem Verein verhandeln', merkt Marotz an. Auf den beiden Tennisplätze könnte ein Schulhof entstehen. |
BraunschweigerZeitung/Peiner Nachrichten, 11.1.2006 Maroder Anbau wird abgerissen Vechelder Gymnasium: Zusätzliche Wände und neue Fenster sollen den Bau heutigen Standards anpassen 'Abgängig.' Mit diesem Wort beschreiben Experten den Verwaltungstrakt des Vechelder Gymnasiums. Für Schulleiter Andreas Stein heißt das im Alltag: 'Die Zwischenwände bestehen aus Spanplatten. Die Fenster sind erneuerungsbedürftig. Das Dach ist undicht.' Der Flügel wird abgerissen. Dort entsteht der Erweiterungsbau (wir berichteten). Doch wie sieht es mit der Bausubstanz der verbleibenden Räume aus? Die werde im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau genau untersucht, betont Andreas Stein. Er ist sicher, dass im Gebäude etliche Wände gezogen werden und Veränderungen stattfinden. Der Bau aus den späten60er-Jahren entspreche nicht mehr heutigen Schulgebäuden. Nun soll er angepasst werden. Die Sicherheit bereitet Stein keine Sorgen, sondern eher' der leicht verwelkende Charme', wie er vorsichtig einige Stellen beschreibt. Am schlimmsten betroffen sei der Verwaltungstrakt neben dem Eingang. Wenn im Nebenraum ein Kollege spricht, ist jedes Wort zu verstehen. Von den Klassenräumen im ersten Geschoss blicken die Schüler auf das vollständig bemooste Flachdach. Die Klassenräume haben bereits neue Fenster erhalten. Schönheitsreparaturen wie abgestoßene Kanten und abgeplatzte Farbplacken müssen warten bis zum Umbau. Der Kreistag entscheidet voraussichtlich im März über das 6,5-Millionen-Euro-Vorhaben. Baubeginn könnte dann Mitte des Jahres sein. Geplante Oberstufenräume waren einst als Klassen - mit Gruppenraum vorgesehen - nur abgetrennt durch eine Spanplatte mit Glasscheibe. Die Folge laut Stein: 'Man kann alles sehe nund alles hören.' Hier sollen Wände gezogen werden. Etliche Klassenräume haben an der Flurseite Oberlichter. 'Die Oberlichter sind nicht schalldicht.' In Fachräumen seien sie zudem nicht erlaubt. Ein Problem bedrückt Stein: der Schulhof. Er ist bereits für die aktuell 430 Gymnasiasten zu klein. Im Jahr 2001 werden es rund 960 Schüler sein. Stein: 'Die Pausen dürfen in den Gebäuden und draußen verbracht werden, um Konflikte zu vermeiden. Das kann nur eineÜbergangslösung sein.' Jede Altersstufe brauche Freiräume, so Stein. Die Fünftklässler benötigten Platz zum Toben. Oberstufenschüler möchten in Ruhe klönen. Das soll ein neuer Schulhof ermöglichen, sagt Stein und betont, dass er sich auf den Umbau freut. |
BraunschweigerZeitung/Peiner Nachrichten, 14.12.2005 'Keine Hilfslösung, sondern ein vollwertiges Gebäude' Landkreis will das Vechelder Gymnasium für rund 6,5Millionen Euro erweitern Eine gute Note für den Erweiterungsbau des Vechelder Gymnasiums: Die pädagogischen Belange seien - unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit - voll und ganz berücksichtigt, urteilt ein zufriedener Schulleiter Andreas Stein. In den Ohren von Landrat Franz Einhaus kommt diese Bewertung gut an, denn angesichts der Finanznot des Schulträgers Landkreis 'mussten wir mit knapper Messlatte rangehen'. Gleichwohl ist Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz 'beeindruckt und begeistert' vom Neubau: 'Das ist keine Hilfslösung, sondern ein vollwertiges Gebäude.' Die Gymnasiumsvergrößerung passe zur Aufbruchstimmung und der pädagogischen Arbeit in der Schule, die kritische Stimmen wie 'Dorfgymnasium' und 'Dumpfbackenschule' im Keim ersticken ließen. Über das Bauprojekt in Vechelde, für das 6,5 Millionen Euro veranschlagt worden sind, entscheidet der Kreistag voraussichtlich im März: Gibt es grünes Licht, folgen die EU-weite Ausschreibung und eine Bauzeit von mindestens einem Jahr: Zum Schuljahr2007/2008 wird der Neubau laut Kreis noch nicht komplett bezugsfertig sein.Weil jedoch dann zumindest ein Teil der Erweiterung fertig gebaut sei, könnten ab 1. August 2007 in jedem Fall 'alle Schüler in der Schule unterrichtet werden', unterstreichen Stein und Einhaus. Derzeit besuchen etwa 430 Kinder das Gymnasium, mit jedem Schuljahr steigt die Zahl um ungefähr 120 auf rund 960 in der Endstufe (komplette Vierzügigkeit). Zum Schuljahr 2006/2007 sagt Stein: 'Wir haben dann 19 Klassen und 18 Klassenräume: Eine Klasse wird keinen eigenen Klassenraum haben.' Die Pläne des Hannoveraner Architektenbüros 'Venneberg & Zech' zur Erweiterung sehen vor: Der Verwaltungstrakt des Gymnasiums (Schulleitung, Lehrerzimmer und Sekretariat) wird abgerissen; dort wird ein zweigeschossiges Foyer gebaut, das den Altbau im Süden und den Neubau im Norden verbindet: Die Foyer-Westseite mit dem neuen Eingang ist verglast, an der Ostseite sind Gruppen- und Freizeiträume für die Schüler geplant. Der Neubau mit 24 Unterrichtsräumen entlang der Berliner Straße ist dreigeschossig: Im 1. Obergeschoss sind die Klassen 5 bis 7, im 2. Obergeschoss die Klassen 8 bis 10 untergebracht. Nur im Ostbereich des Neubaus gibt's ein Erdgeschoss, das als Verwaltungstrakt dient. Für den Altbau ist geplant: Im Südflügel (Erdgeschoss/1. Obergeschoss) sind die naturwissenschaftlichen Räume eingerichtet. Der Ost- und Westflügel umfasst im Erdgeschoss den musischen/künstlerischen Bereich, im Obergeschoss sind die Klassenräume für die elften und zwölften Klassen. Auf eine Besonderheit weist Architekt Ulrich Zech hin: Umd ie Aula/Pausenhalle künftig bei Veranstaltungen schließen zu können, führt eine Treppe vom Foyer ins Obergeschoss; von dort ist der Altbau zu erreichen, ohne die Aula/Pausenhalle betreten zu müssen. Für den Erweiterungsbau, der 4000 Quadratmeter für Klassenräume vorsieht, muss der Hausmeisterbungalow weichen: 'Wir werden eine gute Lösung finden', betont Einhaus mit Blick auf den Bewohner. |
Braunschweiger Zeitung/Peiner Nachrichten, 30.11.2005 'Die Anlieger werden nicht belästigt'Pläne der Kreisverwaltung: Verwaltungstrakt weicht Anbau ans Vechelder Gymnasium – Mensa auf Tennisplatz Die Pläne der Kreisverwaltung liegen vor: Für den Anbau ans Vechelder Gymnasium mit mindestens 18 neuen Unterrichtsräumen sollen der Verwaltungstrakt der Schule und der Hausmeisterbungalow weichen, für die Mensa im Schulzentrum soll ein Tennisplatz geopfert werden. Zurzeit umfasst das Gymnasium die Jahrgänge fünf bis acht, die Schülerzahl wächst. Zum 1. August 2007 muss deshalb die Erweiterung stehen, die der Kreis als Schulträger in nördliche Richtung ans Gymnasium anbauen will: Der Verwaltungstrakt wird abgerissen. 'Der ist abgängig', stellt Kreis-Fachdienstleiter Heinz Bode fest. Der Kreis hätte den Bereich also ohnehin sanieren müssen, nun baut er neu. Die Pläne aus dem Kreishaus sehen zudem den Abriss des Bungalows vor, der Bewohner wird woanders einquartiert. Schließlich sind in dem dreigeschossigen Neubau nicht nur Klassen- und Fachräume unterzubringen, sondern auch das, was derzeit im Verwaltungstrakt beherbergt wird: unter anderem das Sekretariat und das Lehrerzimmer. Stolze 6,5 Millionen Euro sind im Kreishaushalt 2006 für das Bauprojekt vorgesehen. Bode beruft sich auf den Kreistagsbeschluss, 'das Gymnasium zu bauen und zu erweitern': Er hat keine Zweifel daran, dass das Projekt verwirklicht wird, auch wenn die CDU einen Sperrvermerk für die 6,5 Millionen Euro verlangt hat. 'Wir beginnen im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten, um rechtzeitig zum Schuljahrsbeginn 2007/2008 fertig zu sein', so Bode. Mit dem Bebauungsplan ist die Schulvergrößerung vereinbar; den Anliegern der Berliner Straße, in deren Richtung gebaut wird, sagt Bode:'Sie werden nicht belästigt.' Die Rede ist von einem 'gehörigen Abstand' zu dem neuen Gebäudeteil. Über den Anbau zu entscheiden hat allerdings die Kreispolitik. Zudem soll das Vechelder Schulzentrum als Ganztagszentrum anerkannt werden. Bis Jahresende muss der Landkreis die Anträge der Schulen beim Land einreichen, bis 31. Januar sind die Investitionen zu beantragen. Bode geht von einem positiven Bescheid aus und bittet die Schulen mitzuziehen, auch wenn keine zusätzlichen Lehrerstunden genehmigt werden sollten. 'Wir geben den kreiseigenen Schulen aber pro Jahr 200 000 Euro, damit sie Personal für das Ganztagsprogramm engagieren können', erinnert Bode. Guter Dinge ist der Schulexperte, dass der Bund die baulichen Investitionen für das Vechelder Ganztagszentrum zu 90 Prozent trägt: 'Die große Koalition will dieses Förderprogramm bis zum 31. Juli 2007 weiterlaufen lassen.' 3 Millionen Euro sind für Vechelde einzuplanen; kommen die 90 Prozent aus Berlin, wird die Gemeinde den Rest zahlen. Klar ist: Die für das Ganztagszentrum benötigte Mensa will der Kreis zentral zwischen Gymnasium/Realschule auf der einen sowie Grund- und Hauptschule/Förderschule auf der anderen Seite errichten: Der Tennisverein TSG Arminia/ MTV Vechelde muss dafür den östlichen Tennisplatz abgeben. Im Gegenzug werde dem Club aber ein 'interessantes Angebot gemacht', versichert Bürgermeister Hartmut Marotz, der eine 'einvernehmliche Lösung' will. |

